Telematikinfrastruktur für Pflegeeinrichtungen

Sicher, effizient, einfach mit TiPaaS von C&S

Was ist die Telematikinfrastruktur und warum ist sie wichtig für die Pflege?

Die Digitalisierung der Pflege erfordert sichere, standardisierte Prozesse – hier kommt die Telematikinfrastruktur (TI) ins Spiel. Sie vernetzt alle Akteure im Gesundheitswesen – darunter Pflegeeinrichtungen, Ärzte, Apotheken und Krankenhäuser – über ein geschütztes, bundesweites Netzwerk.

Durch den KIM-Dienst (Kommunikation im Medizinwesen) und die elektronische Patientenakte (ePA) wird der sichere Austausch sensibler Gesundheitsdaten gewährleistet. Nur autorisierte Personen erhalten Zugriff.

Ein praktisches Beispiel aus dem Pflegealltag: der elektronische Leistungsnachweis (eLN). Seit dem 01.12.2024 nutzen ambulante Pflegeeinrichtungen den KIM-Dienst, um Leistungen digital zu erfassen, vom Patienten bestätigen zu lassen und rechtsgültig zu übermitteln. So gelingt eine datenschutzkonforme Abrechnung mit den Krankenkassen – effizient und sicher.

TI-Anbindung für Pflegeeinrichtungen – So integrieren Sie die TI mit MCD

Mit der C&S TIPaaS Lösung können Sie die Anforderungen schon jetzt umsetzen, egal welche Software Sie nutzen.

Unsere Lösung basiert auf der Vernetzungs- und Integrationsplattform MCD und ermöglicht eine nahtlose TI-Anbindung für Pflegeeinrichtungen. Im Rahmen des Modellprogramms gemäß § 125 SGB XI haben wir umfangreiche Praxiserfahrungen gesammelt und direkt in unsere Lösung einfließen lassen. 

Das Ergebnis ist unsere Telematikinfrastruktur in der Pflege as a Service (TiPaaS) – eine sichere und zukunftsfähige Lösung für die Pflegebranche. Damit ermöglichen wir Pflegeeinrichtungen eine einfache, stabile und skalierbare TI-Anbindung – ganz ohne technische Komplexität.

Die digitale Pflege von morgen ist international vernetzt: Die Integration in GAIA-X und den Europäischen Gesundheitsdatenraum (EHDS) sorgt dafür, dass Dokumentationen, Verordnungen und Gesundheitsdaten sicher, transparent und interoperabel ausgetauscht werden können – auch über Landesgrenzen hinweg.

TI-Anbindung mit MCD, der Vernetzungs- und Integrationsplattform

Nicht nur stationär sondern auch über Ihr Smartphone können Sie unsere Funktionalitäten nutzen!

Mit der MCD erhalten Pflegeeinrichtungen eine leistungsstarke, modulare Lösung, die nicht nur am Desktop, sondern auch mobil (z. B. auf Smartphones und Tablets) einsatzfähig ist.

Ob KIM-Nachrichten, Arztbriefe, Befunde oder elektronische Verordnungen (eVO) – mit MCD senden und empfangen Sie sensible Daten sicher und DSGVO-konform. Die Integration des TI-Messengers, der ePA-Anbindung sowie cloudbasierter Pflegeanwendungen ermöglicht maximale Flexibilität und Zukunftssicherheit.

Mit Modulen wie MCD Doku, Doku2Go oder Doku4Me digitalisieren Sie Ihre Pflegeprozesse ganzheitlich und effizient.

Ihre Vorteile mit C&S: So profitieren Sie von unserer TI-Lösung

  • Nutzen Sie die Telematikinfrastruktur (TI) als Software as a Service, ohne viel Technikaufwand.

  • Höchste Sicherheit durch Betrieb in deutschen Rechenzentren.

  • Die MCD-Plattform verbindet die Vorteile der Vernetzung mit den Funktionen der TI.

  • Einfache Pflegeprozesse mit MCD Doku, Doku2Go und Doku4Me.

  • MCD ist für die heutigen Anforderungen gemacht, aber auch flexibel, um zukünftige Technologien zu integrieren. Durch die Anbindung an Gaia-X und den Europäischen Gesundheitsdatenraum (EHDS) bleiben Sie immer auf dem neuesten Stand der digitalen Pflege.

  • Erprobt & praxisnah: Erfahrungen aus Modellprojekten fließen direkt ein.

    Telematikinfrastruktur – Häufige Fragen & Antworten
    1Was ist die Telematikinfrastruktur für die Pflege?
    Die Telematikinfrastruktur (TI) ist die Plattform für Gesundheitsanwendungen in Deutschland. Die TI ist ein geschlossenes und sicheres Netzwerk, über das Leistungserbringer untereinander, aber auch bei Bedarf mit den Patient:innen und den Kranken- und Pflegekassen kommunizieren und Dokumente teilen können.
    2Warum müssen Pflegeeinrichtungen an die Telematikinfrastruktur angeschlossen werden?
    Die TI soll alle Akteure des Gesundheitssystems vernetzen und dadurch die Kommunikation vereinfachen. Die Interaktion soll dabei sicher und datengeschützt im Vergleich zu bisherigen Kommunikationswegen wie z. B. unverschlüssselte E-Mail-Dienste oder gewöhnliche Messaging-Apps, verlaufen. Für den Bereich Pflege bedeutet es beispielsweise, dass die Verordnungen rascher zu der verantwortlichen ambulanten oder stationären Pflegeeinrichtung übermittelt und Medikamentenbestellungen effizienter und schneller werden. Das Versenden oder Faxen von Verordnungen, Befunden oder Laborberichten ist nicht mehr notwendig, und kann stattdessen über KIM versandt werden. Die Kommunikation zwischen den medizinischen Versorgern und der Pflege lässt sich somit unkompliziert über Anwendungen der TI abwickeln. Ein zusätzlicher Vorteil: Die Pflegefachkräfte erhalten einen besseren Überblick über die Gesundheitslage ihrer Patient:innen.
    3Wer betreibt die Telematikinfrastruktur?
    Die Telematikinfrastruktur wird im Auftrag des Bundes durch die gematik GmbH betrieben. Die gematik legt technische Standards fest, zertifiziert Anbieter und stellt sicher, dass alle Beteiligten datenschutzkonform und interoperabel kommunizieren können.
    4Ab wann ist die Telematikinfrastruktur für Pflegeeinrichtungen verpflichtend?
    Ab Juli 2025 ist die Anbindung an die TI für ambulante und stationäre Pflegeeinrichtungen verpflichtend! Ab diesem Zeitpunkt müssen bestimmte digitale Anwendungen wie der elektronische Leistungsnachweis (eLN) genutzt werden.
    5Welche Anwendungen der Telematikinfrastruktur gibt es für die Pflege?
    Zu den wichtigsten Funktionen der TI gehören die elektronische Patientenakte (ePA), das elektronische Rezept (eRezept), der elektronische Medikationsplan (eMP) und die Kommunikation im Medizinwesen (KIM).
    6Welche Vorteile bietet die TI für Pflegekräfte?
    Die Telematikinfrastruktur ermöglicht Pflegekräften einen schnellen, sicheren und digitalen Zugriff auf relevante Gesundheitsinformationen wie Medikationspläne, Notfalldaten oder elektronische Verordnungen. Das spart Zeit im Pflegealltag, reduziert Fehlerquellen und verbessert die Kommunikation mit Ärzten, Apotheken und anderen Versorgern. Durch standardisierte Prozesse und digitale Dokumentation wird die Pflege entlastet – und es bleibt mehr Zeit für die eigentliche Versorgung der Menschen.
    7Welche Technik wird für die TI benötigt?
    Um eine Pflegeeinrichtung an die Telematikinfrastruktur (TI) anzubinden, sind einige technische Komponenten erforderlich. Zunächst braucht es einen sogenannten Konnektor, der als sichere Schnittstelle zwischen der Einrichtung und der TI fungiert. Über diesen erfolgt der verschlüsselte Zugang zum Netzwerk. Zusätzlich wird ein Institutionsausweis (SMC-B-Karte) benötigt, der die Pflegeeinrichtung eindeutig im System identifiziert. Ein weiteres zentrales Element ist eine TI-fähige Softwarelösung, wie zum Beispiel TIPaaS von C&S, die eine einfache und flexible Integration aller notwendigen TI-Dienste ermöglicht.

    Bei weiteren Fragen zur Telematikinfrastruktur für die Pflege, schauen Sie gerne in unserem FAQ  oder in unserem   Glossar vorbei. Eine Übersicht zu offiziellen Vorgaben und Anwendungen finden Sie auch bei der gematik GmbH .