Reizstrumpf - BMBF

Entwicklung eines intelligenten Kompressionsstrumpfs zur Thromboseprophylaxe bei pflegebedürftigen Personen
(Förderkennzeichen 16SV8175)


Die Neuheit des Lösungsansatzes zur Thromboseprävention besteht in der Kombination der Vorteile von klassischer mechanischer Entstauungstherapie und transkutaner elektrischer Nervenstimulation, verbunden mit einem kontinuierlichen Mobilitätsmonitoring ohne zusätzliche medikamentöse Behandlung.
  • Projektdauer

    01.01.19 bis 31.12.21
  • Projektpartner

    • C&S Computer und Software GmbH, Augsburg
    • Hochschule für Angewandte Wissenschaften Hof
    • Fein-Elast Umspinnwerk GmbH, Zeulenroda-Triebes
    • Interactive Wear AG, Starnberg
    • Charité - Universitätsmedizin Berlin
  • Projektziel

    Das Ziel des Projektes besteht darin, einen Kompressionsstrumpf mit integrierter Aktorik und Bewegungssensorik zu entwickeln. Dabei werden die Vorteile eines herkömmlichen Kompressionstrumpfes mit einer aktiven Entstauung durch elektrisch angeregte Muskelbewegung kombiniert und so der venöse Rückstrom zurück in Richtung Herz gefördert. Durch transkutane elektrische Nervenstimulation (TENS) kann der „Reizstrumpf“ Mobilitätseinschränkungen ausgleichen und somit einer Beinvenenthrombose vorbeugen. Durch eine zusätzlich integrierte Bewegungsmessung inklusive Dokumentation werden darüber hinaus wichtige Informationen für die medizinisch pflegerische Versorgung, u. a. Dekubitus- und Sturzprophylaxe, bereitgestellt.